Kritiken


Dagmar Manzel spielr Winnie in der Inszenierung vom Christian Schwochow

Foto: Arno Declair

Becketts „Glückliche Tage“ am DT Berlin
In die Wüste geschickt
Deutschlandfunk, Kultur Heute – 23.04.2017

Regisseur Christian Schwochow kommt vom Film. Nun hat er am Deutschen Theater Berlin Samuel Becketts „Glückliche Tage inszeniert. Zu einem Rendezvous von Stück und Regie ist es dabei allerdings nicht recht gekommen. mehr…


Foto: Thierry Depagne

Stéphane Braunschweig inszeniert Tennessee Williams in Paris
Von Kannibalen, Lobotomien und eifersüchtigen Müttern
Deutschlandfunk, 14.03.2017

Stéphane Braunschweig ist Vertreter eines psychologischen Schauspielertheaters. Nach Intendanzen am Straßburger Nationaltheater und am Théâtre National de la Colline ist er jetzt zum Direktor des Odéon-Théâtre de l’Europe berufen worden. Seine erste Inszenierung dort entführt mit „Soudain l’été dernier“ in Tennessee Williams Urwald der Triebe. mehr…


Foto: Maria Vittoria Bellingeri

Romeo Castellucci inszeniert „Über die Demokratie in Amerika“
Tocquevilles Nightmare
Deutschlandfunk, 09.03.2017
Tagesspiegel, 14.03.2017 → Artikel lesen

Der Bilderregisseur Romeo Castellucci will nicht aus den Tiefen der Geschichte und der Kunst erklären, wie Amerikas Demokratie auf Donald Trump kommen konnte. In Antwerpens Kulturhaus DeSingel nimmt er Alexis de Tocqueville als Anlass für eine Bildermeditation über den amerikanischen Traum. mehr…


Foto: Monika Rittershaus

Claus Peymanns letzte Inszenierung am Berliner Ensemble
No lovers left alive
Deutschlandfunk – Kultur Heute, 11.02.2017

Claus Peymann inszeniert zum Abschluss seiner Intendanz am Berliner Ensemble Kleists „Prinz Friedrich von Homburg“. Das Ergebnis ist zwiespältig, endet aber mit einem bewegenden Abschied. mehr…

Foto: Jean-Louis Fernandez

Emmanuelle Béart spielt am Straßburger Nationaltheater
Gemeinsam Einsam
Deutschlandfunk, Kultur Heute – 01.02.2017

„Erich von Strohheim“ von Christophe Pellet erkundet die Grenze zwischen Pornographie im Stile Pasolinis und dem psychologischen Porträt einer eiskalten Dreiecksgeschichte. Stanislas Nordeys Inszenierung ist wunderbar poetisch und transparent. mehr…


Foto: Eberhard Spreng

„Zehn Gebote“ am Deutschen Theater
Dramatikerschaulaufen in Glaubensdingen
Deutschlandfunk, Kultur Heute – 22.01.2017

Was die 10 Gebote heute bedeuten, sollten fünfzehn Autoren in einer Sammlung von kleinen Stücken erkunden. Regisseurin Jette Steckel hat ihr liebe Not damit, dies in eine geschlossene szenische Form zu bringen. mehr…


Foto: Katrin Ribbe

Michael Thalheimer inszeniert Molières eingebildeten Kranken
Verdirb! Molière!
Bayerischer Rundfunk – 19.01.2017

Molière trifft auf Gryphius. An der Schaubühne führt diese Paarung zum Verschütten von viel Körperflüssigkeiten in einer weiß gekachelten Vorhölle. mehr…


Foto: Dorothea Tuch

Utopische Realitäten am HAU
Willkommen im Nirgendwo
Deutschlandradio Kultur, Fazit – 16.01.2017

Wo ist einhundert Jahre nach 1917 das utopische Denken geblieben? Politisch scheint es erloschen – nur Künstler halten es wach beim Festival „Utopische Realitäten – 100 Jahre Gegenwart mit Alexandra Kollontai“. mehr…


Foto: Laure Ceillier & Pierre Nydegger

„Hospitalités“ am Théâtre Vidy-Lausanne
Vom Kunstscherz zur Dorfwirklichkeit
Deutschlandfunk, Kultur Heute – 13.01.2017

In einem baskischen Dorf simuliert eine verschworene Gruppe Gastfreundschaft – als Kunstprojekt und um die explodierenden Immobilienpreise zu senken. Aber dann wird sie von der Wirklichkeit der Flüchtlingskrise überrascht und alle müssen Farbe bekennen. mehr…